Über die Stiftung
Seit ihrer Gründung steht die Stiftung für die Verbindung privaten Mäzenatentums mit öffentlicher Kulturförderung.
Bürgerschaftlicher Anfang
Die 1951 gegründete „Förderungsgemeinschaft der deutschen Kunst e. V. Karlsruhe“ regte 1956 an, zum 80. Geburtstag Hermann Hesses am 2. Juli 1957 einen nach dem Schriftsteller benannten Literaturpreis zu stiften. Das Preisgeld von 10.000 DM wurde von privaten Spendern aufgebracht.
„Mit dem Karlsruher Hessepreis bin ich einverstanden. Da die junge Dichtung damit etwas gewinnt, mag sie durch meinen Namen immerhin an Vergangenheit und Tradition erinnert werden.“
Hermann Hesse gab sein Einverständnis; 1957 erhielt Martin Walser für Ehen in Philippsburg den ersten Preis.
Eigenständige Stiftung
Seit 1967 beteiligt sich die Stadt Karlsruhe an den Kosten. 1994 wurde der Preis in eine eigenständige Stiftung überführt; seither erfolgt die Vergabe im Rhythmus von zwei Jahren. Seit 2004 betreut die Literarische Gesellschaft Karlsruhe den Preis.
Der Hauptpreis ist derzeit mit 15.000 €, der Förderpreis mit 7.500 € dotiert.
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Quelle: öffentlicher Bestandsstand der Stiftung; Abgleich mit der institutionellen Literaturmuseum-Quelle vom 27. August 2026.