Stiftung Hermann-Hesse-Literaturpreis KarlsruheHermann-Hesse-Literaturpreis-Stiftung Karlsruhe

Über die Stiftung

Der Hermann-Hesse-Literaturpreis kann auf fünfzig erfolgreiche Jahe zurückblicken. Die „Fördergemeinschaft der deutschen Kunst e.V.“ Karlsruhe, die 1951 mit dem Ziel gegründet wurde, um die notleidende Kunst zu unterstützen, hatte 1956 beschlossen, anlässlich des 80. Geburtstages von Hermann Hesse (1877-1962) am 2. Juli 1957, einen nach dem Nobelpreisträger benannten Literaturpreis zu stiften. Der in Calw geborene Schriftsteller, Nobelpreisträger und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels von 1955 gab umgehend sein Einverständnis: „Mit dem Karlsruher Hessepreis bin ich einverstanden. Da die junge Dichtung damit etwas gewinnt, mag sie durch meinen Namen immerhin an Vergangenheit und Tradition erinnert werden.“ Das Preisgeld in Höhe von 10.000 DM wurde von privaten Spendern aufgebracht; die Hermann-Hesse-Literaturpreis- Stiftung war somit von Beginn an ein Zeichen des kulturellen Bürgerengagements. Seit 1957 wird der Hermann-Hesse-Literaturpreis in zunächst dreijährigem, zur Zeit in zweijährigem Rhythmus vergeben. 1994 wurde der Hesse-Preis in eine eigenständige Stiftung überführt.

Erster Preisträger war 1957 Martin Walser (geb. 1927), dem der Hermann-Hesse-Literaturpreis für seinen Roman „Ehen in Philippsburg“ verliehen wurde.
Weitere Preisträger waren beispielsweise Ernst Augustin (geb. 1927) für den Roman „Der Kopf“, Hubert Fichte (1935-1986) für „Das Waisenhaus“ (1965), Adolf Muschg (geb. 1934) für „Albissers Grund“ (1974), Dieter Kühn (geb. 1935) für „Ich, Wolkenstein“, (1977), Rafik Schami (geb. 1946) für „Der ehrliche Lügner“ und Marlene Streeruwitz (geb. 1950) für „Nachwelt“ (2001).

Seit 1977 wird neben dem „Hauptpreis“, der zur Zeit mit 15.000 Euro dotiert ist, ein „Förderpreis“ in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Förderpreisträger waren unter anderem Rainer Malkowski, Martin Grzimek und Arnold Stadler.

Hermann-Hesse-Literaturpreis

Literaturpreis-Stiftung